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Chronik des Hauses

Der Bayerische Hof an der St. Mangbrücke gehört zu den Traditionsbetrieben der Stadt Kempten und kann auf eine Geschichte bis ins Jahr 1472 zurückblicken.

Bereits 1472 wird in der Vorstadt eine Bierwirtschaft erwähnt. 1742 erhält der Gasthof den Namen „Zum Weißen Rössle“ benannt nach dem dortigen Rossmarkt an der Illerbrücke.

1807 erfolgt die Unbenennung in den bis heute bekannten Namen „Zum Bayerischen Hof“.
Aus dem einst nüchternen, architektonisch belanglosen Wirtshaus erschafft der bekannte Kemptener Architekt  Andor Akos Anfang des 20. Jahrhunderts einen Blickfang. Einen besonderen Akzent setzten die Reliefmalereien  des Bozener Malers Rudolf Stolz, der Figuren eines Kartenspiels auf der Hausfrontseite tanzen lässt.

Seit nunmehr 100 Jahren gehört das Anwesen der Familie Nägele, die das Haus in der 4. Generation betreibt.
Seit 1990 leiten Cornel und Andrea Nägele den Hotelbetrieb. Das Hotel wurde grundlegend renoviert und immer wieder aus- und umgebaut. Es entstanden ein sonniger Winter-Frühstücksgarten , ein kleiner aber feiner Sauna- und Fitnessbereich im mediterranen Stil.
Durch den Ausbau des gesamten Dachgeschossen entstanden herrliche Maisonettezimmer
mit großzügigen Bädern, sowie eine Suite und zwei Juniorsuiten mit Blick auf den angrenzenden Chapuispark und auf die Iller.
„Ein bisschen wie nach Hause kommen“ sagen oft unsere zahlreichen Stammgäste, die aus Geschäftsreisenden und Urlaubern bestehen. Dazu trägt natürlich auch unser sehr freundliches und zuvorkommendes Personal  ( unsere guten Geister) bei.
Unsere behaglichen Hotelzimmer sind in Größe und Form sehr unterschiedlich. Sie sind alle  in verschiedenen Stilrichtungen von Mediterran bis Louis XVI mit viel Liebe zum Detail  eingerichtet. Die Möbel ,Lampen, Spiegel usw. kommen teilweise aus Mallorca, Italien, Indien und Österreich. Als Gäste konnten schon u. a. José Carreras, Udo Jürgens, Eros Ramazotti und Christiane Hörburger begrüßt werden.
2005 entschließt sich die Hoteliersfamilie das bis dahin verpachtete Restaurant umzubauen und in eigener Leitung zu betreiben.
Bei der grundlegenden Sanierung im Erdgeschoss kamen Holzdecken aus der Zeit um 1860 zum Vorschein, die mit viel Aufwand und Liebe restauriert und in die Rossmarktstube und das Allgäuer Stüble integriert wurden .“Wir wollten zurück zu unseren Wurzeln und haben das gesamte Restaurant im Allgäuer Stil umgebaut“. Stühle, Bänke ,Tische sowie Wandverkleidungen und Böden wurden original aus altem Holz nachgebaut  und  viele Allgäuer Antiquitäten fanden ihren Platz.
Die neu entstandene Gartenwirtschaft im angrenzenden ,denkmalgeschützten Chapuispark, wo mächtige Buchen und ein Springbrunnen zum Verweilen einladen, runden die angenehme Atmosphäre ab.
Es entstanden durch den Umbau  unser Allgäuer Stüble, die Rossmarktstube, die Patrizierstube , ein verglaster Weinkeller , ein Kinderspielbereich und unser Gewölbekeller.
Der gesamte Küchenbereich wurde erneuert und neueste Technik eingebaut.  Das Motto unserer Küche lautet „Gut bürgerlich bis gehoben, aber nicht abgehoben“. Unser Küchenchef verwendet nur beste und frische Zutaten aus dem Allgäu. Ob ein leckeres traditionelles Tellergericht oder ein feines mehrgängiges Menü, unser Küchenteam zaubert für Sie.

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